Letzte Aktualisierung: 31.8.2017

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Berichte 2014

25.10.2014: FC Augsburg vs SC Freiburg

Nach der Absage des ursprünglich geplanten Busses nach Augsburg, fanden sich vier U.F.F.F.! Mitglieder, die trotzdem den Weg nach Augsburg per Auto antraten.


Mit der Hoffnung auf den ersten Dreier der Saison für den SC - schließlich berichteten die Führungspersonen im Verein „von einem Spiel auf Augenhöhe“ - ging es morgens gut gelaunt los… In Herbolzheim gabelte man noch Ralf auf und somit war die Reisegesellschaft komplett. Recht zügig ging es mit dem roten SC-Mobil von unserem Kassi trotz Baustellenautobahn A8 in Richtung Puppenkiste… Unser Präsi betrieb während der Fahrt ausgiebig Augenpflege und nach einem kurzzeitigen Ausflug aufs Land machte man in Gruibingen die einzige Pause. Gut vor der Anpfiff-Zeit erreicht man somit Augsburg. Aber vielleicht war es bereits ein schlechtes Omen, dass die gerade laufende  Kinderlieder CD im Auto pünktlich zum Passieren des Ortsschildes „Augsburg“ „Eine Insel mit zwei Bergen“ anstimmte…


Nachdem man einen der sehr günstigen Parkplätze *hust* ergatterte, dreht man beinahe eine komplette Runde um den Betonarena-Zweckbau, um zum Gästeeingang zu gelangen. Na ja, schön ist was anderes… Die Temperatur hatte sich in Augsburg schon sehr nahe dem Punktestand des SCs angenähert. Im einstelligen Bereich war es doch recht kühl, war man doch eine Woche davor beim Heimspiel noch mit Temperaturen jenseits der 20°-Marke verwöhnt worden.


Nach einer sehr genauen Einlasskontrolle wollte man sich zunächst erst mal mit Essen und Trinken versorgen. Man wurde aber, nachdem man angestanden war, dezent darauf hingewiesen, dass man sich doch bitte erst mal eine Karte zum Bezahlen erstehen soll. Bargeld ist leider auch in diesem Gästeblock nicht mehr gerne gesehen… Und wofür? Vermutlich, dass man sich damit brüsten kann, dass Getränke unter 4 Euro kosten, nämlich 3,95 Euro… Aber man muss ja auch nicht alles verstehen. Das Bier war alkfrei, das Radler nicht…


Gestärkt ging es dann in den Gästeblock. Die Arena war noch sehr leer, auch die Stehplätze der Heimfans füllten sich nur sehr langsam. Nachdem wir ein Plätzchen für unsere Reisegruppe im Block gefunden hatten und Marko und Bernd ihre allmählich schon traditionelle „Fat Lady“ angezündet hatten, konnte es losgehen. Wobei - das Rahmenprogramm des FCAs vor dem Spiel sollte man noch positiv erwähnen, es wurde als Gruß für die Gästefans „SC Freiburg vor“ gespielt und bei der „Ehrenrunde“ der kleinen FCA-Mini-Fans auf dem Feld durfte auch ein dreijähriges SCF-Mädchen mitlaufen. Sicherlich ein tolles Erlebnis für die Zwerge.


Zum Spiel: Na ja, eigentlich hätte man das Spiel nach der elften Minute bereits auch schon wieder abpfeifen können, der SC brachte heute absolut nichts auf die Reihe und ließ alles vermissen. Vielleicht hätte man auch Krmas noch darauf hinweisen sollen, dass heute Fussball gespielt wird und nicht „Ringen“ auf dem Programm stand. Aber vielleicht dachte er auch, dass das nicht ordnungswidrig sei, schließlich blieb ihm ja der Elfmeter für eine ähnliche Situation im Heimspiel in der Woche zuvor gegen Wolfsburg verwehrt. Nur heute wurde die Szene eben gepfiffen und somit lag der SC schon früh zurück. Die Leistung vom SC war heute katastrophal und der SC hätte sicherlich noch fünf Stunden weiterspielen können ohne irgendwann einmal Gefahr für das Augsburger Tor zu entwickeln – Offensive Fehlanzeige. Wahrscheinlich wäre selbst die Blechbüchsen-Armee der Augsburger Puppenkiste gefährlicher gewesen.


Unser Trainer konnte sich immerhin über den Heimsieg von Hertha BSC freuen, schließlich wurde er auf den Augsburger Videowänden vor dem Spiel als „Trainer Hertha BSC“ vorgestellt.


Nach dem Spiel herrschte vorwiegend Ratlosigkeit und Frust. Mit solchen Leistungen dürfte der Weg des SCs ziemlich sicher in die Niederungen der zweiten Liga führen. Mit der in Augsburg gezeigten Leistung (darf man das überhaupt Leistung nennen?) dürfte es auch in den kommenden Tagen gegen den Tabellen-18. der zweiten Liga im Pokal schwer werden, über die nächste Liga-Begegnung gegen Köln wollen wir noch gar nicht nachdenken…


Nachdem man die billigen Parkplätze verlassen hatte, legten wir erst mal ein paar Kilometer zurück, bevor wir dann noch einen Stopp fürs Abendessen machten. Von der restlichen Rückfahrt gab es eigentlich nichts Großartiges zu berichten außer einer weiteren Augenpflege-Session von unserem Präsi und unser Kassi hat noch als Souvenir ein Foto machen müssen…


Fazit: Fahrt schön, Spiel sch*** (Dieses Fazit soll es ja schon des Öfteren gegeben haben…)

3.-5.10.2014: Weihnachtsfahrt 2014 - NIZZA

3.-5.10.2014:
Der 6. U.F.F.F.! Auslandsausflug nach Nizza

oder

„Wird in Frankreich auch der Tag der deutschen Einheit gefeiert?“

 

Am 3. Oktober ging es dieses Jahr los in Richtung Ausland, auserkorenes Ziel war Nizza. Nachdem die erste Hälfte der Reisegruppe in Emmendingen aufgenommen worden ist, ging es über Kollnau, wo die zweite Hälfte der Gruppe wartete, gut gelaunt Richtung Euroairport. Das ein oder andere „gesponserte“ Bierchen oder Sekt wurde auf der Fahrt genossen, bis man pünktlich am Flughafen ankam. Ohne Probleme meisterten die neun U.F.F.F.!- Mitglieder Check-In und die üblichen Kontrollen, nur das Flugzeug war noch nicht da. Was man von der deutschen Bahn gewohnt ist, ging es auch mit dem Flieger dieses Mal erst mit einer Stunde Verspätung los.

 

Nach einem kurzen Flug ohne Vorkommnisse – jeder in der Umgebung konnte sein Buch lesen J - landeten wir direkt am Meer am Flughafen von Nizza bei blauem Himmel und Sonnenschein. Auch den Transfer zum Hotel von Terminal 2 über Terminal 1 mit den Bussen schaffte man problemlos. In dem kleinen, aber völlig ausreichenden Hotel „Comte de Nice“, checkte man ein und den ersten auftretenden Problemen wurde Abhilfe verschafft: Das Vergessen einer kurzen Hose wurde mit einer Schere der Rezeption des Hotels gelöst, und das Vergessen einer Zahnbürste konnte man im nahe gelegenen Supermarkt lösen.

Anschließend ging es zu Fuß in Richtung Innenstadt. Einen kurzen Stopp gab es bei einem Kebab und Sandwich-Laden, um den größten Hunger zu stillen. Vorbei an einer Kirche und den auch in Deutschland bekannten Einkaufstempeln ging es in Richtung Meer. Am Kiesstrand streckte der ein oder andere seine Füße in das noch sehr angenehm temperierte Meerwasser. Außerdem konnte man der „Extreme Sailing Series“ zuschauen. Nur so wirklich kapierte man die Regeln nicht, nach denen Alinghi und Co vor dem Strand herumkreuzten…

 

Nach einem kurzen Durstlöscher-Zwischenstopp bei einem Tabak-Laden, bei dem man zum ersten Mal mit den nicht gerade niedrigen Bier-Preisen in Nizza Bekanntschaft gemacht hat, kehrte man zum Hotel zurück, um sich für den Abend zu erholen und frisch zu machen.

 

Am Abend besuchte man das Restaurant „Campo die Fiori“, bei dem man vermeintlich einen Tisch reserviert hatte. Erst am nächsten Tag fiel auf, dass dieses Restaurant erst für den Samstag geplant war. Aber egal - Pizza, Muscheln, Fisch, Lasagne, Tarte tatin u.v.m. schmeckten sehr gut und man war extrem gesättigt. Anschließend machte man sich auf in Richtung Kneipenmeile. Wäre man nicht so satt gewesen, wäre man im „Wayne’s“ doch der Versuchung sehr nahe gewesen die „Soup of the day“ zu probieren: „Jäger“J. So blieb es aber bei zwei, drei Getränken bevor man sich doch recht „platt“ in Richtung Bett/ Hotel aufmachte, so dass die gesamte Reisegruppe bereits um kurz nach Mitternacht schlummerte.

Neuer Tag, gleiches geniales Wetter: Durch die Fenster des Hotels grüßte die Sonne und blauer Himmel. Also auf zum Frühstück. Dort genoss man Brötchen und Croissants, die es tatsächlich in Frankreich geben soll. Nur die diversen angebotenen Kaffeesorten, ließen doch sehr zu wünschen übrig…

 

Um 10 Uhr traf sich die Reisegruppe U.F.F.F.! vor dem Hotel um gemeinsam den Burghügel von Nizza zu erklimmen. Und die Wanderung lohnte sich, denn sie wurde mit „tollen“ Ausblicken auf Meer, Nizza, Flughafen und die Berge drum herum belohnt. Auch den „Totenkopf“ von Nizza entdeckte man. Nach einer weiteren Durstlöscher-Pause, stieg man an der anderen Seite in Richtung Hafen hinab. Dort konnte man neben einem Kreuzfahrtschiff noch die ein oder andere kleinere Yacht begutachten. Da sich bei manchem allmählich der Hunger meldete, machte man am Hafen eine Snack-Pause und genoss Pizza, Toasts und andere Kleinigkeiten. Nach kurzem Disput über die evtl. Teilnahme an einer Küstenrundfahrt, machte man sich doch wieder auf in Richtung Innenstadt. Dort schlenderte man durch verschiedene kleine Gassen, bis man wieder am Meer landete. Ein Teil ging im Meer baden, ein anderer Teil machte sich auf noch die andere Richtung von Nizza zu besichtigen...

 

Am Abend ging es zum Ma Nolans - einem Irish Pub, bei dem der Besuch eigentlich schon am Vortag geplant war. Doch man bekam trotz fehlender Reservierung noch einen guten Platz. Da man direkt unter einer Übertragung von einem Rugby-Spiel saß, entdeckte der ein oder andere seine Faszination an dieser Sportart. Zum Essen gab es hier leckere Burger, Steaks und große Vorspeisen, die aber leider direkt zum Hauptgang gereicht wurden. So kombinierte der eine Suppe mit Steak, der andere Burger mit Nachos. Aber insgesamt auch wieder alles sehr lecker und reichliche Portionen… Nach dem Abendessen machte man sich auf in Richtung Kneipenviertel. Im Kings Pub erweiterte man den deutschen Wortschatz der Bedienung, der bisher aus „Telefunken“, „bittschön“ und „danke“ bestand, um die „Schwarzwaldmarie“. Nach zwei, drei Cocktails und anderen Getränken, suchte man das nächste Pub auf. Diesen hatte man tagsüber entdeckt in den Gassen von Nizza. Hier gab es Live-Musik (zur Abwechslung mal eine Sängerin), Pissoirs im „Rolling Stones Style“ und Cocktails, so dass man nach zwei Stück gefühlt eine Flasche Rum getrunken hat. Mit dem dadurch steigenden Pegel meinten ein paar den Boden per „Raupe“ säubern zu müssen. In der späteren Happy Hour entdeckte man auf der Karte, dass man 10 Meter Tequila/ Wodka bestellen konnte - statt für 300 Euro für schlappe 200… Da man aber die letzte Straßenbahn erwischen wollte, sah man von diesem Vorhaben glücklicherweise ab…

 

Und schon war es Sonntag: Da der Rückflug zur Mittagszeit terminiert war, traf man sich recht früh zum Frühstück. Der Abschied von Nizza tat dann doch nicht so weh, da sich das gute Wetter auch bereits verabschiedet hatte. Wieder per Bus ging es an den Flughafen, wo noch das ein oder andere Souvenir gekauft wurde und fast pünktlich ging es mit dem Flieger wieder zurück Richtung Heimat.

 

Fazit:

Es war wieder ein rundum gelungener Ausflug und die Vorfreude auf den nächsten wächst bereits!